Leider machte mal wieder das Hinterrad schlapp - ein Leid mit vielen Akten.

Werkzeug & Pannenhilfe unterwegs – was auf Mountainbike- und Gravelbike-Touren wirklich zählt

Eine Panne auf Tour ist keine Frage des Ob, sondern des Wann. Wer mehrere Tage mit dem Mountainbike oder Gravelbike unterwegs ist, wird irgendwann am Wegesrand stehen – mit einem platten Reifen, einer gerissenen Kette oder einem lockeren Schaltauge. Die Frage ist dann: Kann ich mir selbst helfen, oder ist die Tour hiermit beendet?

In über zwanzig Jahren Mehrtagestouren durch die Alpen, quer durch Europa und über diverse Gebirge habe ich schon einige Pannen erlebt, mal übel schlimm, mal geht so. Platte Reifen im Nirgendwo, gerissene Ketten am steilsten Anstieg, abgebrochene Schaltwerke und gebrochene Rahmen. Aus all diesen Erfahrungen hat sich ein Werkzeug-Set entwickelt, das ich auf jede Tour mitnehme.

Das Gute vorweg: Man braucht keinen halben Werkzeugkoffer im Rucksack. Mit einer durchdachten Auswahl an wenigen, leichten Teilen lässt sich nahezu jedes Problem am Wegesrand lösen. Und auch hier hat sich ein toller Markt mit genialen Werkzeugen entwickelt – da war Vieles in den frühen Jahren undenkbar.

Im übrigen, was sich nicht lösen lässt, dafür gibt es meist auch irgendwo den nächsten Radladen im Tal. Aber pass auf, dass dein Rad nicht zu viele Spezialteile benötigt…

Die Philosophie: So wenig wie möglich, so viel wie nötig

Bevor ich die einzelnen Teile vorstelle, ein Wort zur grundsätzlichen Herangehensweise. Es gibt Radfahrer, die packen für jede Eventualität das passende Spezialwerkzeug ein. Kettennieter, Speichenschlüssel, Schaltaugenwechsel-Set, Ersatzbremsbeläge – man kann hier beliebig weit gehen.

Mein Ansatz ist ein anderer: Ich nehme mit, was ich brauche, um mich bei den häufigsten Pannen selbst wieder fahrfähig zu machen. Das sind zu über 90 Prozent Reifenpannen und Kettenprobleme. Alles andere – ein gebrochener Rahmen, ein defekter Umwerfer, ein kaputter Dämpfer – lässt sich am Wegesrand ohnehin nicht reparieren.

Dieser Ansatz spart Gewicht und Platz im Rucksack. Denn jedes Gramm Werkzeug, das man nicht braucht, ist ein Gramm zu viel auf einem siebentägigen Alpencross.

PannenhäufigkeitArtSelbsthilfe möglich?Werkzeug nötig
Sehr häufigPlatten / ReifenpanneImmerSchlauch, Flickzeug, Reifenheber, Pumpe
HäufigLockere SchraubenImmerMultitool
GelegentlichKettenrissImmer, ggf. mit richtigem ToolKettenschloss, ggf. Kettennieter
SeltenSchaltauge verbogen/gebrochenTeilweiseErsatz-Schaltauge + Multitool
Sehr seltenRahmen/Gabel/Laufrad defektNeinAb zum Händler
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Pumpen – Luft ist Leben

Ohne Luft im Reifen geht gar nichts. Entsprechend wichtig ist eine zuverlässige Pumpe im Gepäck. Ich führe auf Mehrtagestouren tatsächlich zwei Pumpen mit – das klingt übertrieben, hat aber gute Gründe.

Luftpumpe: Topeak Mountain TT Minipumpe

Die Topeak Minipumpe ist echt super. Sie ist kompakt genug, um im Rucksack oder an der Flaschenhalterung nicht zu stören, und liefert dank des “Twin Turbo” (also dem Luftpumpen sowohl beim Drücken als auch Ziehen) Luftvolumen, um einen Mountainbike-Reifen in zackiger Zeit auf Betriebsdruck zu bringen.

Wer schon mal mit einer winzigen Notfallpumpe einen 2.4er Reifen aufgepumpt hat, weiß wovon ich rede: Das dauert gefühlt eine halbe Stunde und der Arm fällt ab. Eine etwas größere Minipumpe macht hier einen enormen Unterschied. Die Topeak ist zwar nicht wirklich leicht, dafür sehr effizient.

Ein Tipp aus der Praxis: Achtet darauf, dass eure Pumpe zum Ventiltyp passt. Auf Mountainbikes sind in der Regel Presta-Ventile (Sclaverand) verbaut. Manche Pumpen (wie diese) können beides – wer nur Presta braucht, spart sich den Adapter und damit eine potenzielle Fehlerquelle. Ich finde es aber praktisch, wenn man alle Ventile bedienen kann.

Auf dem Gravelbike mit höheren Reifendrücken leistet die Topeak ebenfalls gute Dienste. Der Unterschied: Man braucht mehr Pumpenhübe für den höheren Druck, aber da die Reifen schmaler sind, muss weniger Volumen rein. Unterm Strich hält sich der Aufwand die Waage.

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Kleine Dämpferpumpe

Wer mit einer Federgabel oder einem Dämpfer unterwegs ist, kennt das Problem: Nach ein paar Tagen im Sattel verändert sich manchmal der Luftdruck in der Federung – sei es durch Temperaturunterschiede, sei es durch einen schleichenden Verlust. Aber auch die höhere Fahrermasse durch den Rucksack muss ggf. nachjustiert werden. Ohne Dämpferpumpe steht man dann mit einem blöden Setup da.

Die Dämpferpumpe ist extrem klein, leicht und kommt selten zum Einsatz. Aber wenn man sie braucht, gibt es keine Alternative. Eine normale Minipumpe erzeugt nicht genug Druck für Federgabeln und Dämpfer, und zu wenig Druck in der Federung macht das Fahren auf technischen Trails unangenehm bis gefährlich.

Wer mit einem Hardtail oder dem Gravelbike unterwegs ist und keine Luftfederung hat, kann dieses Teil natürlich zu Hause lassen. Auch viele E-Mountainbikes setzen auf Luftfederung – hier also besser einpacken.

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Reifenpanne beheben – der häufigste Notfall

Die Reifenpanne ist mit großem Abstand das häufigste Problem auf Tour. Ein spitzer Stein, eine Glasscherbe oder ein Durchschlag auf einer Wurzelpassage – und plötzlich steht man mit plattem Hinterrad am Trail. Umso wichtiger ist ein eingespielter Ablauf und das richtige Material.

Ersatzschlauch

Das Schnellste bei einer Reifenpanne: Schlauch raus, Reifeninnenseite nach Fremdmaterial prüfen, neuen Schlauch rein, aufpumpen, weiterfahren. Das dauert bei etwas Übung keine zehn Minuten. Den defekten Schlauch flicke ich dann am Abend in der Pension in Ruhe – er wird zum neuen Ersatzschlauch für den nächsten Tag.

Ich nehme immer mindestens einen Ersatzschlauch mit. Bei längeren Touren in abgelegenen Gegenden auch mal zwei. Wichtig: Der Schlauch muss zur Reifengröße passen. Klingt trivial, aber wer im Eifer des Gefechts einen 26-Zoll-Schlauch in einen 29er-Reifen zwängen will, wird scheitern. Es gibt aber auch Schläuche, die ein weiteres Feld abdecken, wie den Schwalbe SV19. Dieser kann die Größen 27.5″/28″/29″ abdecken.

Besonders leicht sind TPU-Schläuche. Hier habe ich ganz gute Erfahrungen mit den Schwalbe Aerothan und den Tubolito gemacht. Hier kann man fix 100 Gramm und jede Menge Platz gegenüber einem klassischen Gummischlauch einsparen.

Auch wenn ich tubeless unterwegs bin nehme ich einen Schlauch als Notfall-Backup mit. Denn wenn die Dichtmilch versagt und der Schnitt zu groß ist, bleibt nur der klassische Schlauch als letzte Rettung.

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Flickzeug & MaXalami

Neben dem Ersatzschlauch gehört zwingend ein kleines Flickset ins Gepäck. Nicht für die erste Panne – da kommt der frische Schlauch rein. Aber für die zweite oder dritte Panne am selben Tag, wenn der Ersatzschlauch bereits verbaut ist. Hier nutze ich das einfachste vom einfachen: Rema Tip Top TT02 Fahrrad – Flickzeugset. Aber Achtung: Das funktioniert nicht bei TPU-Schläuchen.

Mein Tipp: Prüft vor der Tour, ob eure Vulkanisierlösung noch flüssig ist. Nach ein paar Jahren im Sattelpack wird sie gerne mal fest oder verdunstet. Dann steht man mit dem schönsten Flickzeug da und kann es nicht verwenden.

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Die MaXalami-Reparatursticks sind ein echter Game Changer, wenn man Tubeless unterwegs ist. Das Prinzip: Ein kleiner Gummistick wird von außen in das Loch im Reifen geschoben und dichtet von innen ab. Ohne Rad ausbauen, ohne Reifen demontieren – in zwei Minuten ist man wieder fahrfähig.

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Lange Reifenheber: Topeak

Reifenheber braucht man, um den Reifen von der Felge zu hebeln. Klingt simpel, kann aber bei straff sitzenden Reifen erstaunlich mühsam werden. Kurze Reifenheber sind hier oft nicht genug – man rutscht ab, der Reifen springt zurück und die Frustration steigt. Ich kann Euch echt von zahlreichem Gefluche von mir berichten…

Deshalb nutze ich bewusst die langen Reifenheber von Topeak. Sie bieten mehr Hebelwirkung und machen das Demontieren (und teilweise auch Montieren) deutlich einfacher. Gerade bei tubeless-fähigen Felgen, bei denen der Reifenwulst sehr stramm in der Felge sitzt, ist das ein echter Vorteil.

Ja, lange Reifenheber sind etwas größer als die Miniatur-Varianten. Aber der Gewichtsunterschied beträgt vielleicht 20 Gramm – und dafür spart man am Wegesrand fünf Minuten und etliche Flüche.

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Multitool – das Schweizer Messer des Radfahrers

Ein gutes Multitool deckt nahezu alles ab, was man an Schraubarbeiten auf Tour erledigen muss. Lockere Schrauben am Vorbau, eine verstellte Sattelklemme, ein klappernder Flaschenhalter – alles Dinge, die unterwegs passieren und mit einem Multitool in Sekunden behoben sind.

Worauf ich beim Multitool achte:

  • Inbus-Schlüssel von 2 bis 8 mm. Damit deckt man nahezu alle Schrauben am Mountainbike und Gravelbike ab.
  • Torx T25. Viele moderne Scheibenbremsen, aber auch Bikes nutzen Torx-Schrauben – ohne T25 kommt man hier nicht weiter.
  • Kettennieter. Integriert in einige Multitools – praktisch, falls das Kettenschloss nicht ausreicht.
  • Kreuz- und Schlitzschraubendreher. Braucht man selten, aber wenn, dann hat man sonst keine Alternative.
  • Messer. Warum auch immer – ein Messer braucht man immer mal wieder. Man erwartet es nur nicht.
  • Robuste Verarbeitung. Ein Multitool, das beim ersten Einsatz abbricht, ist wertlos. Hier lieber ein paar Euro mehr investieren.

Was man nicht braucht: Flaschenöffner, Nagelfeile und sonstigen Schnickschnack, der manche Multitools zum Schweizer Taschenmesser aufbläht. Gewicht sparen, Funktion behalten.

Ich wechsle mein Multitool nicht jedes Jahr. Meines ist seit vielen Touren im Einsatz und funktioniert einwandfrei. Ein solides Tool hält ein Radfahrerleben lang – wenn man es nicht verliert.

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Kettenpanne – seltener, aber kritisch

Eine gerissene Kette ist seltener als ein Platten, aber deutlich unangenehmer. Ohne funktionsfähige Kette bewegt sich das Rad keinen Meter – am Ende eines langen Tages nochmal über mehrere Kilometer schieben?

Kettenschloss

Ein Kettenschloss (auch Kettenverschlussglied oder Missing Link genannt) ist das einfachste Mittel, um eine gerissene Kette unterwegs zu reparieren. Vorausgesetzt, man hat eines dabei. Es wiegt praktisch nichts und passt in jede noch so kleine Tasche am Rad.

So funktioniert die Reparatur: Das defekte Kettenglied wird mit dem Kettennieter am Multitool entfernt, die Kette um dieses Glied gekürzt und mit dem Kettenschloss wieder verschlossen. Das geht ohne Spezialwerkzeug und dauert mit etwas Übung fünf bis zehn Minuten.

Wichtig, das Kettenschloss muss zur Kette passen! Eine 12-fach-Kette braucht ein 12-fach-Kettenschloss. Vor der Tour prüfen, ob das Schloss im Werkzeugset zur aktuell montierten Kette passt. Und idealerweise zu Hause einmal üben – am Wegesrand bei Regen ist der falsche Zeitpunkt für das erste Mal.

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Kabelbinder – die universelle Notlösung

Kabelbinder gehören zu den unterschätztesten Helfern im Werkzeugset. Sie lösen kein Problem elegant, aber sie lösen erstaunlich viele Probleme provisorisch – und das reicht auf Tour völlig aus.

Abgerissener Schaltzug? Kabelbinder hält das Schaltwerk in einer fahrbaren Position. Lockerer Schmutzfänger? Kabelbinder. Gebrochener Flaschenhalter? Kabelbinder. Ich habe sogar schon einen gerissenen Gepäckträger mit Kabelbindern notdürftig fixiert – es hielt bis zum nächsten Radladen.

Drei bis fünf Kabelbinder in verschiedenen Längen wiegen nichts und passen in jede Ritze im Rucksack. Es gibt wenige Dinge, die ein besseres Verhältnis von Gewicht zu potenziellem Nutzen haben.

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Batterien – ohne Saft geht nichts mehr

Was waren das noch für Zeiten, als der Bowdenzug alles am Rad bewegte? Nunja, allzu oft war es eine Qual, wenn er verdreckt oder vereist war. Und die neuen elektrischen Schaltungen sind unglaublich schnell und präzise. Ich liebe meine SRAM-Komponenten. Aber wehe, der Akku ist alle – dann geht nichts mehr. Man kann rein gar nichts machen, wenn das Schaltwerks-Akku leer ist. Wer einen Umwerfer oder eine elektrische Sattelstütze hat, der kann sich noch behelfen. Wer nicht, der hat entweder ein Ersatz-Akku mit oder schlicht Pech.

Nach einigen Pleiten kommt nun immer ein Ersatz-Akku fürs Schaltwerk zum Werkzeug – ebenso wie kleine CR2032-Zellen für die Schalthebel. Also dran denken, Ersatz-Akkus mitnehmen!

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Schaltauge

Packt unbedingt das zu eurem Rad passende Schaltauge mit ein. Die Dinger sind schneller kaputt als man erwartet. Auch wenn das ein paar Gramm sind, aber die sind definitiv gut investiert. Denn genau dein Schaltauge für deinen Radtyp wirst du nicht beim Wald-und-Wiesen-Händler bekommen, sondern nur bei dem Händler deiner Radmarke.

Werkzeug-Check vor der Tour

Die beste Werkzeugausstattung nützt nichts, wenn man sie seit drei Jahren nicht angefasst hat. Mein Ritual vor jeder Mehrtagestour:

  1. Multitool prüfen: Alle Werkzeuge leichtgängig? Nichts verbogen oder abgebrochen?
  2. Pumpe testen: Einmal am Reifen ansetzen und pumpen. Dichtung noch intakt?
  3. Flickzeug kontrollieren: Vulkanisierlösung noch flüssig? Flicken noch klebrig?
  4. Ersatzschlauch checken: Richtige Größe? Ventillänge passend zur Felge?
  5. Kettenschloss prüfen: Passend zur aktuellen Kette?
  6. Kabelbinder vorhanden?

Das dauert fünf Minuten und erspart böse Überraschungen auf Tour. Denn der Moment, in dem man merkt, dass die Pumpe undicht ist, sollte nicht am Wegesrand auf 2.400 Metern sein.

Zu zweit unterwegs: Werkzeug aufteilen

Da wir in der Regel mindestens zu zweit fahren, verteilen wir das Werkzeug auf beide Rucksäcke bzw. Taschen. Jeder hat sein eigenes Basis-Set (Schlauch, Schaltauge, Kettenschloss), aber Teile wie die Pumpen, das Flickzeug oder das Multitool werden aufgeteilt. Das spart Gewicht pro Person.

Pannenhilfe unterwegs – wenn Werkzeug nicht reicht

Manchmal hilft auch das beste Werkzeug nicht weiter. Ein gebrochener Rahmen, ein defektes Schaltwerk oder ein irreparabel zerstörter Reifen – in solchen Fällen braucht man externe Hilfe.

Meine Erfahrungen:

  • In den Alpen findet man im Tal fast immer einen Radladen oder zumindest einen Sportshop mit Basis-Ersatzteilen.
  • Auf abgelegenen Touren in Schottland, Sardinien oder Osteuropa sieht das anders aus. Hier hilft im Zweifel nur ein Taxi oder langer Fußmarsch ins nächste größere Dorf.
  • Wer in einer Gruppe fährt, hat den Vorteil, dass man zu zweit improvisieren kann – einer fährt vor, organisiert Hilfe, der andere wartet.
  • Ein funktionierendes Mobiltelefon mit Empfang ist in solchen Situationen Gold wert. Netzabdeckung in den Bergen ist allerdings nicht selbstverständlich – mehr dazu auf meiner Seite zu Geld, Kreditkarte & Mobilfunk.

Fazit

Das richtige Werkzeug auf Tour gibt Sicherheit. Nicht die Sicherheit, dass nichts passiert – sondern die Sicherheit, dass man sich im Ernstfall selbst helfen kann. Und dieses Gefühl ist auf einer Alpenüberquerung oder einer mehrtägigen Gravelbike-Tour durch Europa unbezahlbar.

Mein Set hat sich über viele Jahre entwickelt und bewährt. Es ist weder das leichteste noch das umfangreichste – aber es deckt zuverlässig alles ab, was mir unterwegs schon passiert ist. Und das ist letztlich der beste Maßstab.

Packt euer Werkzeug vor der Tour einmal aus, prüft es durch und packt es bewusst ein. Dann könnt ihr beruhigt losfahren – mit dem Wissen, dass ihr für die häufigsten Pannen gewappnet seid.


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