Auf diese Fotos hatte ich mich schon sehr gefreut.

Vor der Tour – Vorbereitung, Anreise & Übernachtung

Eine gute Mehrtagestour entsteht nicht spontan – sie wird geplant. Nicht sklavisch, nicht bis ins letzte Detail, aber durchdacht genug, um entspannt loszufahren.

Auf den folgenden Seiten zeige ich dir alles, was ich über die Jahre an Planungswissen angesammelt habe. Von der ersten Idee bis zur Anreise – und alles dazwischen.

Die Themen im Überblick

Tourenplanung

Eine Mehrtagestour plant sich nicht in einer Stunde – aber man benötigt auch nicht Wochen. Der Prozess ist für mich fast genauso schön wie die Tour selbst.

Ich zeige dir meinen kompletten Workflow: Wie ich das Jahr grob aufteile, Reiseziele finde, Etappen realistisch einplane, um am Ende einen sauberen GPS-Track auf dem Wahoo zu haben. Inklusive der Tools, die ich wirklich nutze – und der Fehler, die ich nicht zweimal gemacht habe.

Ob drei Tage Erzgebirge oder eine Woche Alpenüberquerung: Der Prozess ist immer derselbe. Nur der Aufwand variiert.

→ Zur Detailseite: Wie ich plane – Schritt für Schritt

Übernachtungen & Pensionen

Die Frage „Wo schlafe ich heute Nacht?” ist auf einer Mehrtagestour täglich präsent. Meine Antwort darauf hat sich über 25 Jahre stark verändert.

Früher haben wir uns komplett spontan durchgeschlagen – heute ist etwas Vorplanung oft sinnvoll. Ich erkläre, wann ich vorbuche und wann nicht, was Berghütten so besonders macht, warum man auf vielen Hütten noch Bargeld braucht und wie man als Gruppe von fünf verdreckten Radfahrern trotzdem ein gutes Zimmer findet.

Außerdem: Halbpension, Wäsche waschen unterwegs und warum eine DAV-Mitgliedschaft sich schnell rechnet.

→ Zur Detailseite: Übernachtungen & Pensionen

Geld, Kreditkarte & Mobilfunk

Kein glamouröses Thema, aber eines, das auf Tour erstaunlich schnell relevant wird. Eine Debit- oder Kreditkarte ist auf Radreisen unverzichtbar – für Online-Buchungen, kostenloses Geldabheben und als Backup, wenn das Bargeld ausgeht. Dazu ein günstiger Mobilfunktarif mit EU-Roaming und etwas Bargeld für Berghütten und kleine Pensionen.

Klingt banal – bis die Karte am Automaten abgelehnt wird, weil man vergessen hat, das Zielland freizuschalten. Oder bis man auf 2.000 Metern kein Netz hat und die Unterkunft nicht finden kann. Wer diese Dinge vor der Tour fünf Minuten durchgeht, fährt deutlich entspannter.

→ Zur Detailseite: Geld, Kreditkarte & Mobilfunk

Geführte Touren

Ich war noch nie auf einer geführten Tour – und das aus Überzeugung. Selbst planen, selbst navigieren, selbst entscheiden: Das ist für mich ein Teil des Erlebnisses.

Trotzdem: Ich verstehe die Argumente dafür. Kein Planungsaufwand, Gepäcktransport, feste Gruppe, erfahrener Guide in unbekanntem Terrain. Für Einsteiger, Alleinreisende oder alle, die einfach nur fahren wollen, kann das die richtige Wahl sein.

Ich beleuchte beide Seiten ehrlich – damit du entscheiden kannst, was zu dir passt.

→ Zur Detailseite: Geführte Touren – die Vor- & Nachteile

Anreise & Transport

Das Rad kommt mit – das steht fest. Die Frage ist nur: wie? Auto, Bahn, Flieger oder Flixbus haben alle ihre Berechtigung – und alle ihre Tücken.

Ich habe Räder in Kartons in Flugzeuge geladen, sie in Zügen durch halb Europa bugsiert und schon den ein oder anderen Nerv beim Verladen verloren. Was ich dabei gelernt habe, steht hier: Welche Option für welche Tour passt, was die Bahn wirklich kostet wenn man es richtig bucht, wie das mit dem Fahrradkarton am Flughafen funktioniert – und warum die An- und Abreise manchmal das stressigste an der ganzen Tour ist.

→ Zur Detailseite: Anreise & Transport


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