Dies ist die Fortsetzung der Beschreibung vom Nurtschweg – Teil 1.

Etappe 4

Daten:
27,00 km   12,4 km/h   2:09:46 h   31,5 km/h   427 hm

Orte:
Furth im Wald – Bad Kötzting

Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch – Pitsch – Patsch .

Ach was soll man zu dieser verkorksten Etappe noch schreiben, es steht ja eigentlich alles da… Es war ein grausiger Tag. Wir querten in der Nähe des hohen Bogen einen Wald und nahmen dann nur noch die Straße hinein nach Bad Kötzting.

Dort quartierten wir uns im Gasthof Pension Kauer ein und verbrachten den Tag, Nachmittag und Abend beim Kegeln, Skat und Bier.

trüb, trüber, am trübsten
trüb, trüber, am trübsten

Etappe 5

Daten:
53,67 km   11,3 km/h   4:44:41 h   69,6 km/h   1568 hm

Orte:
Bad Kötzting – Höllensteinsee – Prackenbach – Hanslhütte – Konzell – Stallwang – Pilgramsberg

Nachdem der Vortag uns dermaßen abgetörnt hatte, versuchten wir es heute mal wieder mit guter Laune und zogen unsere Regensachen an. Denn man höre und staune: Es regnete…

Nach wenigen Kilometern erreichten wir den Höllensteinsee. Das tiefe Braun des Wassers führte uns die Wetterlage des gestrigen Tages noch einmal schön vor Augen. Tüchtig unromantisch war der Anblick, aber so ist das halt nun manchmal. Wir querten die Staumauer und fuhren am Ufer des Sees einen kleinen Anstieg hinauf nach Ruhmannsdorf. Darauf folgten einige Kilometer auf der Straße, um hinter Prackenbach irgendwie dem falschen Weg zu folgen. Also ging es ein Stückchen querfeldein den Berg hinauf. Nach etwas Geplacke mündeten wir aber wieder auf eine kleine niedliche Straße, welcher wir nun steil folgten.

Nach Vornwald ging es auf einem Singletrail hinab ins Tal, nur um wenige Minuten später eine richtig fette Rampe hinauf zu walzen. Langsam hatten wir dann doch auch Hunger und so traf es sich ganz ausgezeichnet, dass wir mit der Hanslhütte eine gemütliche Einkehr fanden. Dich an dicht saßen wir da zusammen mit unzähligen Wanderern und Ausflüglern. Es war eine herrliche Stimmung hier drin und bildete das volle Kontrastprogramm zum tristen Wetter vor der Tür. Aber wie heißt es so schön? Alles Ende hat eine Ende, nur die Wurst hat zwei… also raus ihr Radfahrer und weiter mit Euch.

Nach einer glitschigen Überfahrt zum Kreuzhaus, ging es auf einem schnuckeligen Weg hinab bis nach Konzell. Immer mal wieder auf und ab, führte uns der Weg über Wiesen und Wälder bis nach Stallwang. Hier versuchten wir leider erfolglos ein Quartier aufzutreiben und daher mussten noch ein paar Meter auf Straße nach Haunkenzell zurückgelegt werden. Aber auch dort hatten wir wenig Glück. Also ging es weiter nach Pilgramsberg, wo wir endlich mit der schönen Aussicht ein Dach übern Kopf fanden.

Abendessen hätten wir an diesem Abend keins bekommen, daher fuhren wir zum örtlichen Festzelt und deckten uns noch mit leckerem Hendl ein. Das dazu passende Bier bekamen wir im Quartier gestellt. Das war eine echt putzige Art der Verköstigung 🙂

der Höllensteinsee in seiner attraktivsten Farbe
der Höllensteinsee in seiner attraktivsten Farbe
wieder im Regen nach der urigen Hanslhütte
wieder im Regen nach der urigen Hanslhütte

Etappe 6

Daten:
22,99 km   26,9 km/h   0:51:20 h   54,0 km/h   44 hm

Orte:
Pilgramsberg – Ascha – Parkstetten -Straubing

Und so waren wir eigentlich mit unserer Tour fertig. Am nächsten Morgen wurden die Räder von ihrer ausgeprägten Schlammpackung befreit … das geht aber nur tanzend. Über kleine Seitenstraßen ging es über Ascha und Parkstetten nach Straubing und von da aus mit dem Zug zurück zum Auto.

Wäschetanz
ein ausgeklügelter Wäschetanz

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