Dies ist die Fortsetzung der Beschreibungen von Touren im Harz – Teil 1.

Tour 4

Daten:
50,40 km   3:09:02 h   16,00 km/h   62,8 km/h   952 hm

Orte:
Altenau (425) – Okerstausee (400) – Schulenberg (500) – Schalke (762) – Rammelsberg (550) – Okertal (240) – Kästeklippe (605) – Romkerhalle (350) – Okerstausee (400) – Altenau (425)

Nach all den schönen Wettertagen sollte es heute laut Wetterbericht ordentlich gewittern. Was tun sprach Zeus? – natürlich radeln… Also trieb es uns Richtung Süden. Bis zur Vorstaumauer ging es wieder auf unseren altbekannten Pfad, dann kreuzten wir die Straße und fuhren ab dem Parkplatz einen steilen Pfad bis zur Brücke des Okerstausees. Über Schulenberg und jede Menge Waldwege gings nach Schalke, wo wir die ersten Blitze aufleuchten sahen. Das ordentliche Grollen währte bis zum Erreichen des Rammelsberges, wo wir in einer Hütte erstmal abwarteten ob sich da was Richtiges zusammenbraute. Zum Glück kam eigentlich nichts runter und wir krachten auf weiten Wegen bis hinab zum Europaradweg R1, auf dem es dann bis nach Oker ging.

Es folgte ein, durch die schwüle und nasse Luft anstrengender, aber nur leicht ansteigender Weg bis zur Kästeklippe. Von hier oben bekommt man einen schönen Blick ins Tal hinunter. Der Pfad an der Mausefalle vorbei bis zur Romkerhalle ist wiedermal ein Leckerbissen. Jede Menge Gestein lag da im Wege rum 😉 – der Weg machte echt Spaß. Was soll ich sagen, jetzt setzte der Regen ein. Also fuhren wir auf der Straße bis zum Okerstausee und legten die restlichen Kilometer im immer dichter werdenden Regen zurück. Völlig zugesaut erreichten wir dann unser Quartier und genossen die rettende Dusche.

Tour 5

Daten:
38,38 km   1:53:43 h   20,25 km/h   43,3 km/h   280 hm

Orte:
Altenau (425) – Pfauenteiche (579) – Mittelberg (558) – Okerstausee (400) – Altenau (425)

An diesem Tag hatten wir leider nicht mehr so viel Zeit und wir dachten an eine kleine beschauliche, nicht zu anstrengende Runde – was uns auch gelang… Wir fuhren diesmal westlich aus Altenau auf einem Wanderweg Richtung Polstertaler Zechenhaus. Über breite Waldwege ging es bis zum Clausthaler Flutgraben und von da auf einem schönen Trail vorbei am Polstertal bis zu den Pfauenteichen in der Nähe zu Clausthal. Nach einem kurzen Stück auf der Verbindungsstraße nach Altenau bogen wir Richtung Mittelberg ab und kreuzten viele Wege und Wanderwege, die nicht in der Karte eingezeichnet waren. Letztenendes kamen wir trotzdem genau an die Stelle, die wir erreichen wollten – am Zipfel des Okerstausees. Wir rollten in aller Ruhe um den ganzen See bis nach Altenau und machten uns anschließend an die Heimreise.

Tour 6

Daten:
52,5 km

Orte:
Altenau (425) – Okerstausee (400) – Schalke (762) – Hahnenklee (500) – Granestausee (316) – Goslar (320) – Oker (240) – Romkerhalle (350) – Okerstausee (400) – Altenau (425)

Es war nicht das erste Mal, das ich im Harz mit dem Rad unterwegs war. Wenige Wochen vor den oben beschriebenen Touren war ich mit meiner Freundin auf mehreren Touren unterwegs – und hier die Impressionen. Wir schlugen von Altenau kommend den Weg Richtung Okerstausee ein und fuhren anschließend am Riesenbach, auf einem schönen Weg, den Anstieg nach Schalke. Von da gab es eine schnelle Abfahrt an den Grumbacher Teichen vorbei nach Hahnenklee. Hier fuhren wir einen hübschen Pfad am Granebach entlang bis zum Granestausee, den wir aber kaum zu Gesicht bekamen, so zugewachsen wie der war. Beim Übergang nach Goslar übersah ich leider einige Höhenlinien und es ging knackig über eine Kuppe. Goslar bei schlechtem Wetter gefiel uns leider nicht so recht und wir machten uns daher recht schnell wieder auf die Socken. Es ging entlang des Europaradwegs R1 bis nach Oker und von da an bis zur Romkerhalle und dem Okerstausee. Hier genossen wir die sich langziehende Piste bis nach Altenau.

Tour 7

Daten:
58,2 km

Orte:
Altenau (425) – Okerstausee (400) – B4 (690) – Dreieckiger Pfahl (870) – Achtermannshöhe (925) – Hahnenkleeklippen (720) – Rinderstall (490) – Oderteich (727) – Torfhaus (800) – Okerstausee (400) – Altenau (425)

Um nach Torfhaus zu gelangen, nutzen wir den schönen Weg durchs Kellwassertal bis zur B4. Nach der Straße ging es auf Schotterpisten am Schubenstein vorbei bis zum Dreieckigen Pfahl. Der folgend leicht abfallende Weg war für uns eine Wonne gewesen – breite schnelle Wege in einer wunderbaren Atmosphäre. Zur Achtermannshöhe geht der Weg dann allerdings kernig bergan. Hier heißt es nur noch runterschalten und beißen. Dafür bekommt man zur Belohnung einen herrlichen Blick auf den Brocken und den Rest des Harzes. Die Höhe als solche erscheint einem irgendwie unreal und wie künstlich aufgeschüttet…

Nach einer kleinen Pause ging es schnurstracks über Königskrug zu den Hahnenkleeklippen, wo einem ein herrlicher Blick ins Odertal vergönnt wird. Und weil es so schön war machten wir uns an die Abfahrt um es zu durchfahren. Davor kehrten wir in das gemütlich Wirtshaus Rinderstall ein und genossen die gemütliche Lage. Das Odertal ist sehr angenehm zu fahren und der anschließende Blick über den Oderteich ließ einen ins Schwärmen geraten. Um nach Torfhaus zu gelangen wählten wir die Bundesstraße, was wir wenige Minuten später bitter bereuten – aber wir kämpften 😉 Hinter Torfhaus ging es entlang der Kalbe auf einer Asphaltpiste bis zum Okerstausee und von da zum Quartier.


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